Der Best Retail Cases Award 2026 richtet sich an Händler, Markenhersteller und IT-Dienstleister, die bereits live umgesetzte Projekte im stationären Handel oder E-Commerce vorweisen können. Mit einer neu verlängerten Einreichungsfrist bis Ende September 2026 bietet der Award eine einmalige Plattform, um praxiserprobte Innovationen in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Retail Media, Omnichannel, Payment und Logistik sichtbar zu machen und branchenweit zu benchmarken.
Warum der Best Retail Cases Award 2026 entscheidend ist
Im Unterschied zu rein theoretischen Innovationspreisen zeichnet der Award funktionierende Praxisprojekte aus. Das liefert Händlern und Technologieanbietern verlässliche Benchmarks in einer Phase massiver digitaler Budgetumschichtungen. Laut der EHI-Studie „Technologie Trends im Handel 2025“ stuften 100 % der befragten IT-Entscheider KI als Top-Zukunftstrend ein – ein klares Signal, dass die im Award fokussierten Themen den aktuellen Investitionsprioritäten des DACH-Handels entsprechen.
Verlängerte Einreichungsfrist und Bewertungsprozess
Die Frist für die Einreichung von Use-Cases wurde bis Ende September 2026 verlängert. Nach Ablauf der Einreichungsphase startet im Oktober ein zweistufiges Bewertungsverfahren:
- Offenes Anwender-Voting: 1.625 verifizierte Fachanwender aus dem Handel stimmen im Oktober ab (Statistik 2025, Quelle S1).
- Fachjury: Eine unabhängige Jury aus 15 Medien- und Handelsexperten, darunter Heiner Sieger, Chefredakteur des e-commerce-Magazins, bewertet die eingereichten Cases nach Innovationsgrad, Funktionalität und Kundennutzen.
Die Gewinner werden Mitte November in Berlin ausgezeichnet und erhalten zudem die Möglichkeit, ihre Lösungen in Präsentationen, Speed-Sessions und Panel-Runden zu präsentieren.
Fokusbereiche 2026: KI, Retail Media, Omnichannel, Payment und Logistik
Der Award legt 2026 den Schwerpunkt auf fünf zentrale Technologiefelder:
- Künstliche Intelligenz: 100 % der befragten Handels-CIOs sehen KI als wichtigsten Zukunftstrend (EHI-Studie 2025, Quelle S2).
- Retail Media: Mehr als die Hälfte der Handelsunternehmen hat bereits eine etablierte Retail Media-Strategie (> 50 %, 2025, Quelle S2).
- Omnichannel: Integration von Online- und Offline-Touchpoints wird zunehmend zum Erfolgsfaktor.
- Payment: Neue Zahlungsoptionen wie Wero im dm-Onlineshop zeigen die Dynamik im Zahlungsverkehr.
- Logistik: Effizienzsteigerungen durch KI-gestützte Transparenz in der Lieferkette (Beispiel LogiMAT 2026).
Erfolgreiche Vorjahressieger als Benchmark
Der Vorjahres-Award 2025 hat Projekte ausgezeichnet, die Skalierbarkeit und echten Kundennutzen demonstrierten. Zu den prämierten Lösungen gehörten:
- „PAYBACK goes local“ in Kooperation mit Sparkassen & Payback – Doppelgewinner.
- Omnichannel-Lösungen bei Thalia.
- Personalisierungs- und Vernetzungsprojekte von Edeka-Partnern.
Diese Beispiele zeigen, dass der Award nicht nur ein Gütesiegel, sondern auch eine messbare Bühne für technologische Führerschaft im Handel darstellt.
Marktkontext: Investitionsschwerpunkte im DACH-Handel
Der Wandel von Pilotprojekten zu flächendeckenden Implementierungen wird durch klare Marktzahlen untermauert:
- Digitales Marketing macht 38,3 % des Gesamtwerbebudgets im deutschen Handel aus (2024, Quelle S3).
- Das prognostizierte europäische Marktvolumen für Retail Media soll bis 2026 25 Mrd. Euro erreichen (Quelle S4).
„Dieses Jahr stehen vor allem aktuelle Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz, Retail Media, Omnichannel und Marketing & Sales im Mittelpunkt“, betont die Location Based Marketing Association, die den Award initiiert hat.
Risiken und Herausforderungen bei Praxisprojekten
Der Award berücksichtigt gezielt die häufige Diskrepanz zwischen Proof-of-Concept und großflächigem Rollout. Viele Innovationen, insbesondere im Bereich generativer KI und autonomer Store-Konzepte, scheitern an Integrationskosten oder Legacy-Systemen. Deshalb bewertet die Fachjury explizit den messbaren operativen Mehrwert.
Ein weiterer kritischer Punkt ist die Transparenz und Standardisierung von Retail-Media-Daten. Markenhersteller fordern einheitliche Messstandards und First-Party-Data-Audits – Cases mit nachgewiesenem ROI haben hier einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Wie Sie am Award teilnehmen können
Teilnahmeberechtigt sind Händler, Markenhersteller sowie IT- und Lösungsanbieter, die gemeinsam mit ihren Kunden bereits live umgesetzte Projekte vorweisen können. Die Einreichung erfolgt über die offizielle Plattform der Location Based Marketing Association. Nach erfolgreicher Einreichung wird das Projekt im offenen Voting und durch die Fachjury bewertet.
Schnellüberblick:
Wer ist teilnahmeberechtigt für den Best Retail Cases Award?
Teilnahmeberechtigt sind Händler, Markenhersteller sowie IT- und Lösungsanbieter gemeinsam mit ihren Kunden, die bereits live umgesetzte Projekte im stationären Handel oder E-Commerce vorweisen können.
Wie setzt sich das Bewertungsergebnis zusammen?
Der Award kombiniert zwei getrennte Wertungen: Einerseits stimmt ein breites Fachpublikum in einem offenen Online-Voting ab, andererseits beurteilt eine unabhängige Expertenjury Kriterien wie Innovationsgrad, Funktionalität und Kundennutzen.
Wie hoch war die Beteiligung am Vorjahres-Voting?
Im Jahr 2025 nahmen 1.625 verifizierte Fachanwender am offenen Anwender-Voting teil.
Welche Technologie-Trends wurden 2025 von Handels-CIOs als Top-Trend eingestuft?
100 % der befragten Handels-CIOs stuften Künstliche Intelligenz als Top-Zukunftstrend ein.
Wie verbreitet sind Retail-Media-Strategien im deutschen Handel?
Mehr als 50 % der befragten Handelsunternehmen verfügen bereits über eine etablierte Retail-Media-Strategie.
Quellen
- https://bestretailcases.com/presse/best-retail-cases-award-2025-gewinner/
- https://www.ehi.org/studie/technologie-trends-im-handel-2025/
- https://www.ehi.org/presse/handelswerbung-digital-und-unabhaengig/
- https://www.ehi.org/presse/geschaeftsmodell-mit-daten-die-kundschaft-verstehen/

